Hier finden Sie unsere Ziele für die wir für Sie in Teltow-Fläming kämpfen.
Was macht ein Landkreis – kurz erklärt
Von Niedergörsdorf über Baruth bis Großbeeren: Keine Gemeinde gleicht der anderen. Doch sie alle eint das Problem, dass die Leistungsfähigkeit der örtlichen Verwaltungen begrenzt ist. Aus diesem Grund gibt es den Landkreis Teltow-Fläming. Er soll all die kommunalen Aufgaben erfüllen, die die Gemeinden nicht selbst bewältigen können.
Damit ist der Anspruch verbunden, die Entwicklung der Region zu fördern, vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft und Kultur. Dieser Anspruch ist bis in unseren Alltag hinein spürbar. So stellt der Landkreis sicher, dass wir gut von A nach B kommen – egal, ob es den ÖPNV oder die Kreisstraßen betrifft. Er sorgt für Ordnung im öffentlichen Raum, schützt uns bei Katastrophen und rettet mit seinem Rettungsdienst Menschenleben.
Dem Landkreis obliegt die Aufgabe, für eine gesunde Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Sorge zu tragen und bei Bedarf notwendige Hilfen für unsere jungen Menschen und ihre Familien bereitzustellen. Auch die Schullandschaft muss durch den Landkreis geplant und ab dem Schulbesuch der 7. Klasse sichergestellt werden. In Not geratene Bürgerinnen und Bürger erhalten durch den Landkreis Unterstützung und Hilfen, um ihr Leben eigenständig meistern zu können
Er schützt die Umwelt, in der wir alle leben, entsorgt für uns Müll und setzt sich dafür ein, dass wir uns bester Gesundheit erfreuen können. Orte der Kultur, aber auch Unternehmen und touristische Einrichtungen beleben den ländlichen Raum und bereichern unser Leben hier. Sie zu unterstützen und zu erhalten, ist ein Kernanliegen des Landkreises.
Eine sehr wichtige Aufgabe des Landkreises ist seine Ausgleichsfunktion. Er hat dafür zu sorgen, dass die Lebensqualität unserer Bevölkerung im wirtschaftlich starken Norden und im der landwirtschaftlich und touristisch starken Süden vergleichbar bleibt bzw. noch verbessert wird.
Wie genau diese vielfältigen Aufgaben in Teltow-Fläming erfüllt werden – das bestimmt der Kreistag als Volksvertretung. Er tagt in Luckenwalde und wird jeweils für fünf Jahre gewählt. Seine 56 Mitglieder treffen nicht nur die wesentlichen Entscheidungen auf der Kreisebene (Beschlussfunktion). Sie kontrollieren zugleich, wie diese Entscheidungen von der Landrätin und ihrer Kreisverwaltung umgesetzt werden (Kontrollfunktion).
Ziel 1: Wir modernisieren die Schullandschaft in unserem Landkreis
Dazu wollen wir in den kommenden Jahren 300 Millionen Euro in den Neubau von weiterführenden Schulen investieren. Sie sollen dem steigenden Bedarf entsprechen und attraktive Lernbedingungen gewährleisten, zu denen auch die Digitalisierung und ihr effizienter Einsatz im Unterricht gehört.
Ziel 2: Eine unserer wichtigsten Aufgaben besteht darin, pädagogische Fachkräfte für unsere Kindertageseinrichtungen zu gewinnen
Wir setzen sowohl auf die Standardausbildung von Erzieherinnen und Erziehern als auch auf die berufsbegleitende Ausbildung sowie auf den Einsatz von Ergänzungskräften. So sollen beispielsweise Sozialassistenzen am Oberstufenzentrum in Teltow-Fläming mit pädagogischen Fortbildungsmodulen speziell für die Arbeit in Kita-Einrichtungen qualifiziert werden.
Ziel 3: Wir wollen ein Programm „Spracherwerb“ auflegen. Es soll unseren Kindern einen guten Schulstart ermöglichen und die Lernbedingungen für alle Kinder verbessern
Das Sonderprogramm „Spracherwerb“ soll als Pilotvorhaben an ausgewählten Standorten für Kinder mit Defiziten im Sprachbereich eingeführt werden. Das geschieht im Rahmen frühkindlicher Bildungsangebote, die wir ausbauen wollen.
Ziel 4: Schule soll sozial sein
Es soll überall im Landkreis Ganztagsschulen in allen Schulformen geben. Wir setzen uns für kostenloses Schulessen ein und werden unseren Vorschlag erneuern, die Beförderung für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos anzubieten.
Ziel 5: Unsere Lehrkräfte sollen mit Teams aus Fach-, Sonderpädagogischen- und Unterstützungskräften gestärkt werden
Wir erkennen die Notwendigkeit, mit multiprofessionellen Teams den verschiedenen Bedürfnissen von Kindern gerecht zu werden. Das gilt im Besonderen für Regelklassen mit Inklusionskindern.
Ziel 1: Eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung
Wir werden die Wirtschaftsförderung des Landkreises weiterentwickeln und eng mit den kommunalen Wirtschaftsförderungen verzahnen. Wissenstransfer und Vernetzung ist für eine zielgerichtete Wirtschaftsförderung unabdingbar. Wir wollen das Format „Investorenkonferenzen“ für einen reibungslosen Ablauf von Genehmigungsprozessen stärken und kurze Genehmigungszeiten zu realisieren. Baumaßnahmen sollen schnell und unbürokratisch genehmigt werden. Dazu müssen die Antrags- und Bearbeitungsprozesse in den beteiligten Behörden zügig digitalisiert werden.
Ziel 2: Innovative Gewerbeparks
Den Biotechnologiepark Luckenwalde wollen wir zu einem Vorreiter und Pionierstandort der wissenschaftlichen Forschung im Bereich Life Science vor den Toren Berlins entwickeln. In gleicher Weise fördern wir das geplante Technologiezentrum in Ludwigsfelde als innovativen Arbeitsgeber der Zukunft.
Wir wollen, dass in unserem Landkreis brachliegende Konversionsflächen wie Kummersdorf-Gut in Sperenberg zusammen mit den Kommunen einer nachhaltigen Nutzung mit erneuerbaren Energien und attraktiven Gewerbe- und Wohnflächen zugeführt werden. Die Kampfmittelberäumung muss auf diesen Flächen kontinuierlich fortgeführt werden.
Ziel 3: Aus- und Weiterbildung fördern
Wir wollen die Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) und der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming intensivieren. Ziel soll es sein, die Aus- und Weiterbildung von jungen Menschen, von Interessierten auf dem 2. Bildungsweg und von Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern und stärker zu fördern. Alle Schülerinnen und Schüler sollen einen Ausbildungs- oder Studienplatz finden. In der regionalen Wirtschaft sollen alle ausgeschriebenen Lehrstellen besetzt werden können.
Ziel 4: Kooperationen zwischen Betrieben und Schulen
Wir werden die Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben weiter fördern. Schülerinnen und Schülern soll der Zugang zu Betrieben erleichtert und somit Orientierung bei der Berufswahl gegeben werden. Wir unterstützen die regionale Wirtschaft bei der Gewinnung von Auszubildenden.
Ziel 1: Gesundheitsversorgung vor Ort stärken
Darum muss es bei den Krankenhausstandorten in Luckenwalde und Ludwigsfelde bleiben.
Darum müssen möglichst viele weitere medizinische Versorgungszentren (MVZ) in öffentlicher Trägerschaft gegründet werden.
Darum müssen wir Arztpraxen erhalten und zusätzliche Ärzte, Fachärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten gewinnen – auch mit Anreizsystemen.
Ziel 2: Rettungsdienst ausbauen
Wir sprechen uns für den Einsatz von Gemeindenotfallsanitäterinnen und -sanitätern sowie die Einführung eines Telenotarztsystems im Rettungsdienst aus.
Die Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und -sanitätern in der Rettungswache und -schule wollen wir verbessern.
Ziel 3: Selbsthilfe und Pflegemöglichkeiten stärken
Selbsthilfegruppen und die Einrichtung von weiteren Tagespflege- und Kurzzeitpflegeplätzen sollen unterstützt werden. Wir betreiben die Erweiterung der Berufsbildungseinrichtungen um einen Zweig für Pflegeberufe und wir fördern im gesamten Bereich von Gesundheit und Pflege die unersetzliche Ehrenamtsarbeit.
Ziel 4: Kinderhospiz
Wir unterstützen die Errichtung eines Kinderhospizes.
Ziel 1: Schnelle Eingliederung in Arbeit
Wir wollen, dass die Eingliederung von Geflüchteten in unseren Arbeitsmarkt gelingt. Und wir setzen dabei auf die Zusammenarbeit unserer Wirtschaftsförderung mit den Arbeitgebern. Wir wollen für möglichst viele Geflüchtete, die eine Bleibeperspektive haben, eine Erwerbstätigkeit mit Langzeitperspektive schaffen.
Ziel 2: Willkommenskultur
Wir unterstützen diejenigen, die sich die im Ehrenamt oder beruflich für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Ziel 3: Demokratie schützen
Wir stellen uns allen Versuchen entgegen, mit antidemokratischen und ausgrenzenden Vorurteilen unsere offene und tolerante Gesellschaft und unsere demokratischen Grundwerte zu gefährden.
Ziel 1: Nahverkehr auf der Schiene verdichten
Auf der Anhalter Bahn sollen drei Züge pro Stunde bis Jüterbog und ein Zug pro Stunde bis Wittenberg fahren. Auf der Dresdner Bahn soll es einen verlässlichen 30-Minutentakt bis Baruth und Luckau geben.
Bis Jüterbog muss die Bahn viergleisig ausgebaut werden. Zwischen Ludwigsfelde und Blankenfelde-Mahlow sollen die Anhalter Bahn sowie die Dresdner Bahn mit dem Schienennetz des Berliner Außenrings verbunden werden. Dazu müssen Umsteigebahnhöfe geplant werden. Außerdem soll die Verlängerung der S-Bahnlinie S2 umgesetzt werden.
Wir setzen uns dafür ein, dass die stillgelegten Bahnstrecken Zossen-Sperenberg-Jüterbog und Königs Wusterhausen-Mittenwalde-Zossen für den Ost-West-Verkehr reaktiviert werden.
Ziel 2: Bus, Plus-Bus und Rufbus kundenfreundlich ausbauen
Wir wollen den ÖPNV weiter bedarfsgerecht, kundenfreundlich und barrierefrei ausbauen. Daran wollen wir die Nutzerinnen und Nutzer in Form von Runden Tischen ergänzend zum Nahverkehrsbeirat beteiligen, insbesondere wenn es um den Schulverkehr geht. Wir setzen auf flexible und bedarfsgerechte Rufbusverkehre, die mit einem eng getakteten Linienverkehr kombiniert wird. Dafür sind das Rufbussystem und das Plus-Bus- System weiter auszubauen. Niemand soll mehr sagen können, dass man mit dem ÖPNV nicht mehr von Dorf zu Dorf kommt. Um die finanziellen Belastungen zu minimieren, muss sich der Landkreis – wenn möglich gemeinsam mit den Nachbarlandkreisen PM und LDS – an Modellprojekten zur Entwicklung des ÖPNV beteiligen. Dies umfasst auch Pilotprojekte für automatisiertes und autonomes Fahren, um langfristig dem Mangel an Fahrpersonal entgegenzuwirken.
Die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming VTF werden wir bei der Anschaffung von Fahrzeugen mit emissionsarmen Antrieben unterstützen.
Ziel 3: Radverkehrskonzept umsetzen
Seit dem Herbst 2023 liegt ein überarbeitetes Radverkehrskonzept vor, das auf einen SPD-Antrag im Kreistag zurückgeht. Dieses muss nun unter Nutzung aller Fördermöglichkeiten auch umgesetzt werden. Wir wollen einen festen jährlichen Betrag im Kreishaushalt für den Radwegeausbau bereitstellen. Damit die Verkehrswende gelingt, muss der Radverkehr ausgebaut werden. Wir setzen uns für schnelle Lückenschlüsse im Radwegenetz und für eine bessere Ausstattung der Umsteigepunkte zum ÖPNV mit gesicherten Radabstellanlagen, Pump- und Ladestationen ein. Dort wo dafür Bedarf besteht, muss die Mitnahme von Rädern in Bussen ermöglicht werden.
Ziel 4: Flugverkehr entlärmen
Der Betrieb des BER darf nicht zu lärm- oder emissionsbedingten Gesundheits- und Sachschäden bei unseren Bürgerinnen und Bürgern führen. Darum setzen wir uns weiter gegen eine dritte Start- und Landebahn, gegen die Entwicklung eines internationalen Drehkreuzes am BER, für intelligente Bahnnutzungskonzepte, lärmreduzierte Flugverfahren und für ein unbedingtes Nachtflugverbot ein.
Ziel 1: Kommunale Klimaschutzprogramme
Wir werden uns für eine enge Zusammenarbeit des Landkreises mit den Kommunen bei der Erstellung lokaler Klimaschutzprogramme und der kommunalen Wärmeplanung einsetzen. Zudem unterstützen wir kostenfreie Energie- Beratungen für alle Bürger.
Ziel 2: Energiemanagement
Wir setzen uns für ein kommunales Energiemanagementsystem in Teltow-Fläming ein. Kreiseigene Liegenschaften sollen zur Energieeinsparung und CO2-Vermeidung beitragen und langfristig die Energiekosten des Landkreises senken.
Ziel 3: Strom vor Ort erzeugen
Die Nutzung der kreiseigenen Dächer und Flächen zur Erzeugung und ortsnahen Nutzung von Strom wollen wir weiter intensivieren. Möglichkeiten zur Umstellung der Energieversorgung kreiseigener Gebäude und Fahrzeuge auf lokal und regional erzeugte regenerative Energie wollen wir konsequenter nutzen. Zudem sind kreiseigene und kommunale Energiewerke ein zukunftsweisender Weg, Bürgerinnen und Bürger Energie preiswerter zur Verfügung zu stellen.
Ziel 1: Norden und Süden verbinden
Der Norden unseres Landkreises soll über naturnahe Wanderrouten und Radwege mit den Freizeitangeboten im Süden verbunden werden. Nicht zuletzt mit der Fläming Skate, die als Tourismus-Magnet immer noch ausbaufähig ist.
Ziel 2: Denkmalschutz soll auch Tourismus fördern
Die Denkmalförderung im Landkreis soll in Zukunft primär Baudenkmale mit touristischer Bedeutung zugutekommen und unsere touristischen Leuchttürme wie die Baruther Glashütte und Kloster Zinna erhalten.
Ziel 3: Arbeitsplätze erhalten, schaffen – und besetzen
Unser Tourismusverband Fläming e.V. hat sich zu einem Vorzeigeverband im Deutschlandtourismus entwickelt. Wir wollen den Verband weiter als Wirtschaftsförderung im Bereich Tourismus entwickeln und darüber unsere Leistungsträger der Region unterstützen. Wir wollen die tollen Arbeitsplätze im Tourismus attraktiv bewerben und die deutschlandweit erste Arbeitgebermarke im Tourismus aufbauen und etablieren.
Ziel 1: Natur statt Beton
Im Landkreis sollen weniger Flächen versiegelt werden – und möglichst viel Boden zudem neu entsiegelt werden. Dazu müssen Kreis und Kommunen zusammenarbeiten.
Ziel 2: Natur besser schützen
Wir wollen die Umweltstreife des Landkreises in ihrem Kampf gegen illegal entsorgten Müll und die Verursacher stärken.
Ziel 3: Wettbewerbsfähigkeit verbessern
Dazu gehören Erhalt und Weiterentwicklung einer wettbewerbsfähigen und zugleich nachhaltig aufgestellten Landwirtschaft mit Kreislaufwirtschaft.
Ziel 4: Produkte regional vermarkten
Um lange Fahrzeiten zu vermeiden, um das Tierwohl zu sichern und um die regionale Vermarktung zu verbessern, setzen wir uns für den Bau und die Betreibung regionaler Schlachthöfe und Schlachtung vor Ort ein.
Ziel 5: Wir wollen unsere Wälder besser schützen
Dazu dient im Rahmen unseres Waldkonzepts zwar auch die Bewirtschaftung durch Holzeinschlag, vor allem aber der klimafeste Waldumbau mit Laubbäumen zu Mischwaldkulturen, zur besseren Grundwasserbildung und zur Verringerung des Waldbrand-Risikos.
Ziel 1: Sichere Orte im Katastrophenfall schaffen
Wir unterstützen die Städte und Gemeinden bei der Errichtung von sicheren Orten für den Katastrophenfall, z.B. Turnhallen, die für den Katastrophenfall genutzt werden können.
Ziel 2: Moderne Technik
Unsere Feuerwehren müssen mit modernster Technik optimal ausgerüstet sein.
Ziel 3: Moderne Ausbildung
Wir unterstützen den Ausbau des Feuerwehrtechnischen Zentrums in Luckenwalde zu einem zeitgemäßen Kompetenzzentrum für Brand- und Katastrophenschutz mit einem modernen Schulungsgebäude – auch als Zeichen unserer besonderen Wertschätzung der Betreuerinnen und Betreuer und ihrer Ausbildungstätigkeit.
Ziel 4: Rahmenbedingungen verbessern
Gerade für die ehrenamtliche Arbeit im Katastrophenschutz gilt es, die Rahmenbedingungen zur verbessern, beispielsweise durch Mobilitätszuschüsse oder die Angebote im Rahmen der Ehrenamtskarte. Beim Erwerb von LKW-Führerscheinen für Angehörige der Feuerwehren und bei den Rettungsorganisationen der Blaulichtfamilie muss gefördert werden. Nicht zuletzt muss der Landkreis bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die ehrenamtliche Arbeit im Brand- und Katastrophenschutz werben und dafür entsprechende Anreize schaffen.
Ziel 1: Ehrenamtskarte und Mobilitätszuschuss
Wir wollen mit einer Ehrenamtskarte den Mobilitätszuschuss für Ehrenamtliche weiterführen und ausbauen. Und wir wollen mit dieser Karte auch einen vergünstigten Zugang zu sozialen und kulturellen Einrichtungen schaffen.
Ziel 2: Bürgerbeteiligungen
Die Seniorenbeiräte leisten bereits einen hervorragenden Beitrag zur Bürgerbeteiligung, diese Arbeit wollen wir stärker unterstützen. Gleiches gilt für den Kreiskinder- und -jugendring, das Jugendforum TF und die kommunalen Jugendparlamente. Hier haben wir uns auf Kreisebene auf den Weg begeben, auch Kinder und Jugendliche stärker an der politischen Willensbildung und Mitbestimmung zu beteiligen. Das wollen wir besonders intensiv weiterführen.
Ziel 1: Modernisierung
Mit dem Ausbau digitaler Service- und Dienstleistungsangebote sparen wir den Bürgerinnen und Bürgern und den Wirtschaftstreibenden lange Wege und Wartezeiten, z.B. beim Elterngeld, bei Baugenehmigungen und KFZ-Zulassungen.
Ziel 2: Verlässlichkeit der Verwaltung
Eine schlanke Verwaltung muss aber auch eine verlässlich arbeitsfähige Verwaltung sein. Personalgewinnung und Personalbindung durch familienfreundliche Arbeitsstrukturen, ein gutes Arbeitsklima und eine moderne Personalführung sind dafür die wichtigsten Aufgaben.
Im ländlichen Raum soll der Bürgerbus verstärkt Sprechstunden anbieten.
Ziel 1: Bezahlbar Wohnen
Ob Miete oder Eigentum: bezahlbar Wohnen ist das soziale Thema unserer Zeit. Die Mieten steigen und der Anteil des Einkommens, der für das Wohnen aufgewandt werden muss ebenso. Der Landkreis kann die Kommunen unterstützen, ausreichend bezahlbare Wohnungen zu bauen, beispielsweise indem entsprechende Bauanträge prioritär behandelt werden.
Ziel 2: Schutz für Frauen
Für Frauen, die Opfer von Gewalt sind, wollen wir das neue Frauenhaus in Luckenwalde unterstützen, in dem es nicht nur Schutz, sondern auch psychologische und soziale Beratung und Betreuung gibt.
Ziel 3: Aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung
Wir wollen einen Teilhabeplan für den Landkreis als wichtige Richtschnur des Verwaltungshandelns etwa bei der Schaffung von Barrierefreiheit. Der Zugang zu Behörden, Gesundheitseinrichtungen, ÖPNV, Freizeit-, Bildungs- und Sporteinrichtungen muss für alle Menschen gleichermaßen gewährleistet sein.
Ziel 1: Sportförderung hochhalten
Wir fördern den Breitensport und den Spitzensport. Wir unterstützen die Arbeit des Kreissportbundes. Über den Kreissportbund wollen wir eine kreisweite Kampagne für die Suche von Trainern und Betreuern initiieren. Wir setzen uns aktiv für weitere wettkampffähige Sportstätten ein.
Ziel 2: Alle Kinder sollen Schwimmen lernen
Alle Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit des Schwimmunterrichts in ihrer Schulzeit erhalten.
Ziel 3: Förderung von Vereinen
Wir wollen unsere zahlreichen Vereine weiterhin nach allen Kräften unterstützen. Wir wollen die kostenfreie Nutzung aller kreislichen Sporteinrichtungen für alle Altersgruppen.